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Blick ins Wiesenttal von der Martinswand, Familienbad Gößweinstein, Höhenschwimmbad Gößweinstein, Reiten in der Fränkischen Schweiz, Bogenschießen, Kajakfahren in der Fränkischen Schweiz, Radfahren in der Fränkischen Schweiz, Wandern, Fränkische

Die Fränkische Schweiz – einst aus dem Jurameer entstanden.

Die einzigartige Landschaft der Fränkischen Schweiz, fand ihren geologischen Ursprung in den Tiefen des sogenannten Tethys. Ein Urmeer, das sich vor ca. 155 Mill. Jahren über weite Teile des heutigen Mittel- und Südeuropas erstreckte.

In einer Wassertiefe von etwa 150 bis 200m bildeten sich zur damaligen Zeit kuppelförmige Kieselschwammriffe über dem Meeresboden, die in einer Symbiose mit Mikroorganismen ständig Kalkschlamm bildeten. Da an abgestorbenen Schwämmen immer wieder neue Schwämme ansetzten, konnten im Laufe der Zeit mächtige, kuppelartige Kalkriffkomplexe heranwachsen. Durch Ablagerungen von Kalkschlamm und Kalkausfüllungen in diesen Riffkomplexen entstanden die bis heute einzigartigen Felsformationen der Region Fränkische Schweiz.

Vor ca. 135 Millionen Jahren (Ende Jurazeit / Beginn Kreidezeit) kam es zu enormen tektonischen Bewegungen in der Erdkruste. Der afrikanische Kontinent bewegte sich nun in Richtung Europa.Die Landmasse reagierte mit Hebungen und Faltungsbewegungen (Alpenfaltung) Das Gebiet der heutigen Fränkischen Schweiz hat sich allmählich gehoben, während sich das Meer nach Süden zurückzog. Zu einer trockenen Landmasse geworden, begann nun der Verkarstungsprozess des Juragesteins.

Ein Karstgebiet, überall auf der Welt gleicht, zeichnet sich durch fehlende Oberflächenentwässerung aus. Das heißt Regenwasser, das auf die Hochflächen einer Karstregion triff, nutzt sofort die Schwachstellen des Bodens und sickert durch die Klüfte und Risse des Karstbodens, bis es auf eine Wasserdichte Schicht trifft. Dieser Schicht folgt nun das Wasser, bis es in Form einer Karstquelle, an anderer Stelle, wieder an die Oberfläche tritt. Durch diesen andauernden Lösungsvorgangs des Wassers, findet eine fortwährende Veränderung der Karstregion statt. Hohlräume verändern sich, werden aufgrund der Kalklösung erweitert, oder durch die stattfindende Sinterproduktion wieder verengt.

Auch die Flüsse der Region tragen entscheidend zur Landschaftsbildung bei. Die Flüsse der Fränkischen Schweiz gruben sich immer tiefer in den Untergrund, und formten im Laufe der Jahrmillionen die tiefen und markanten Täler der Region.

Genau diese Landschaftsbild ermöglicht es, eine Vielzahl von verschiedenen Aktivitäten in der freien Natur auszuüben. Die Fränkische Schweiz ist berühmt, für ihre Felsen, Flusstäler und Höhlen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten um die Natur intensiv zu erleben. Felsklettern, Flusswanderungen und Höhlentouren sind nur ein kleiner Teil des naturnahen Freizeitangebotes der Fränkischen Schweiz.

Text: Martin Wölfel