Geotope & Naturdenkmäler
In der gesamten Fränkischen Schweiz gibt es eine Vielzahl an bedeutenden Geotopen und Naturdenkmälern. Hier finden Sie eine Übersicht mit ausgewählten Besonderheiten im Markt Gößweinstein.
Elisabethengrotte & Ölberggrotte ○ Gößweinstein
In der natürlich entstandenen Grotte fand die Heilige Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, anfang des 13. Jahrhunderts nach der Vertreibung von der Wartburg auf ihrem Weg zur Burg Pottenstein während eines Gewitters Zuflucht. Der Felsen besteht aus dolomitisiertem Schwammkalk.
Geotoptyp: Felsturm/-nadel, Karsthalbhöhle/Naturbrücke
Zustand: gut erhalten
Geologie: Frankendolomit (Malm)
Lage: Gößweinstein, Am Kreuzberg (unterhalb der Theaterhöhle)
Höhe: 500 m ü. NN
Fellner-Doline ○ Gößweinstein
Die (verschlossene) Schacht- und Horizontalhöhle in der Fellner-Doline ist mit beinahe 100 m Tiefe die tiefste bekannte Höhle der Fränkischen Alb. Durch Markierungsversuche wurde eine hydrologische Verbindung mit der 700 m entfernten Quelle an der Stempfermühle nachgewiesen.
Ein extra hierzu geschaffener Geologieweg geht näher auf die Fellner-Doline und die Verbindung zur Stempfermühlquelle ein.
Informationen zum Rundweg erhalten Sie hier!
Geotoptyp: Karst-Schacht- & Horizontalhöhle
Zustand: gut erhalten
Geologie: Frankendolomit (Malm)
Lage: Gößweinstein, Am Breitenberg (gegenüber der Schulsportanlage)
Höhe: 453 m ü. NN
Felsentor ○ Gößweinstein
Das Gößweinsteiner Felsentor hat einen Durchmesser von ca. 5 m. Zwei Wanderwege (grüner Punkt und roter Kreis) führen Sie direkt durch das Felsentor. Ein sehr imposantes Naturdenkmal.
Geotoptyp: Felswand/-hang, Karsthalbhöhle/Naturbrücke
Zustand: gut erhalten
Geologie: Frankendolomit (Malm)
Lage: Gößweinstein, Viktor-von-Scheffel-Straße (gegenüber dem Sportplatz)
Höhe: 470 m ü. NN
Martinswand ○ Gößweinstein
Die "Martinswand" ist eine der höchsten Felswände der Fränkischen Schweiz. Im Jahr 2006 wurde die Felswand freigelegt. An ihren glatten Kluftwänden kann man zum Teil verkieselte Schwammquer-schnitte erkennen. Etwa 200 m nordöstlich befinden sich weitere spektakuläre Felstürme.
Geotoptyp: Felsturm/-nadel
Zustand: gut erhalten
Geologie: Frankendolomit (Malm)
Lage: Gößweinstein, An der Martinswand
Höhe: 500 m ü. NN
Esperhöhle ○ Ortsteil Leutzdorf
Die Höhlenruine wurde bereits im 18. Jahrhundert vom Uttenreuther Pfarrer Esper entdeckt. Die große Doline von der Esperhöhle ist durch vollkommenen Einbruch eines Höhlendaches entstanden. Die Höhle lieferte reiches Fundmaterial menschlicher Knochen und Artefakte. Die Ruine besteht aus Grotten, Einbrüchen und Nebenhöhlen.
ACHTEN Sie auf Ihre Kinder!
Geotoptyp: Karst-Horizontalhöhle, Doline
Zustand: gut erhalten
Geologie: Frankendolomit (Malm)
Lage: Ortsteil Leutzdorf, ca. 900 m nordwestlich von Leutzdorf
(Wanderweg blauer, senkrechter Balken)
Höhe: 462 m ü. NN








