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Ewige Anbetung und Lichterprozession


Ein ganz besonderer Höhepunkt im Weihnachtskalender ist das Lichterfest im Anschluss an die Ewige Anbetung.

Gößweinstein wird an diesem Abend von Holzfeuern und bengalischen Feuern hell erleuchtet. Erleben Sie diesen alten Brauch im Herzen der Fränkischen Schweiz in der einmaligen Kulisse zwischen Basilika und Burg bei einem Glas Glühwein.

Die Arbeitsgemeinschaft Tourismus und Gewerbe Gößweinstein hat es sich zur Aufgabe gemacht die alte Tradition des Lichterfestes in Gößweinstein wieder einzuführen. Seit dem Jahr 2005 lebt dieser alte Brauchtum, der bereits im 18. Jahrhundert in Gößweinstein vorkam, erneut auf und zieht viele Besucher in seinen Bann.

Termin

Die Ewige Anbetung mit der anschließenden Lichterprozession durch Gößweinstein findet jährlich am 26. Dezember statt.

Ewige Anbetung, 16 Uhr in der Basilika Gößweinstein
Lichterprozession, ca. 17 Uhr in den Straßen Gößweinsteins

Weitere Termine der Ewigen Anbetung in der Fränkischen Schweiz:

  • 28. November in Moggast
  • 2. Dezember in Pretzfeld
  • 6. Dezember in Weißennohe
  • 7. Dezember in Wichsenstein
  • 8. Dezember in Wiesenthau
  • 20. Dezember in Oberailsfeld
  • 31. Dezember in Nankendorf
  • 3. Januar in Obertrubach
  • 6. Januar in Pottenstein

Hintergrund der Ewigen Anbetung

Papst Klemens VIII. führte 1592 das „vierzigstündige Gebet“ ein. Daraus entwickelte sich das, was wir heute als „ewige Anbetung“ bezeichnen. Der 59. Bamberger Fürstbischof, Adam Friedrich von Seinsheim (1757-1779), sorgte im 18. Jahrhundert im Bistum Bamberg für dessen Einführung. Sein Wunsch: Jeden Tag sollte in einer der Kirchengemeinden des Bistums ein Tag des Gebetes abgehalten werden, so dass „auf ewig“ jeden Tag vor dem Allerheiligsten Altarsakrament gebetet wird.

Grundlage für die Einführung war das Konzil von Trient (1545-63), das die eucharistische Verehrung auf eine neue Ebene hob. An diesem Konzil nahm unter anderem auch Bischof Nausea (bürgerlicher Name Grau) teil, ein gebürtiger Waischenfelder, der dort 1552 an einem Fieber starb und seine letzte Ruhestätte im Stephansdom zu Wien fand.

Eng verknüpft mit der Ewigen Anbetung ist der „Eucharistische Segen“, der gewöhnlich zum Schluss gespendet wird.

Text: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

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