| Ende 10. Jhdt. |
Gründung von Gößweinstein durch Graf Goswin |
| 1076 |
Erste urkundliche Erwähnung, Bischof Burchard von Halberstadt wird auf Burg „Goswinesteyn“ gefangen gehalten. |
| um 1240 |
Grundsteinlegung für die erste Kirche auf Grund eines Gelöbnisses von Konrad I. von Schlüsselberg 03.06.1730 Grundsteinlegung für die neue Wallfahrtskirche, Auftraggeber ist der erst im Jahre 1729 gewählte Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn, Bauherr vor Ort ist der Pfarrer Johann Eberhard Dippold, die Pläne stammen von dem eben erst zum Bambergischen Obristleutnant ernannten Balthasar Neumann. |
| 03.06.1730 |
Grundsteinlegung für die neue Wallfahrtskirche, |
| ab 1736 |
Der Bamberger Architekt Johann Jakob Michael Küchel begleitet Neumann und übernimmt immer mehr dessen Aufgabe. Er entwirft die Innenausstattung der Kirche, baut die Terrasse des Kirchenvorplatzes, das Pfarr- und das Mesnerhaus und schafft damit die heute noch vorhandene architektonische Geschlossenheit des sakralen Bezirks. |
| 14.05.1739 |
Einweihung des Gotteshauses durch Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn |
| 05.08.1746 |
Zerstörung eines Großteils von Gößweinstein sowie des Daches der Wallfahrtskirche durch einen Großbrand |
| 1760 |
Verleihung des Markt- und Braurechts |
| 1865 |
Gründung des heutigen Verkehrs- u. Heimatvereins |
| 04.09.1883 |
Der Dichter Joseph Viktor von Scheffel logiert in Gößweinstein |
| 1903 |
Bau des Kurhauses durch Heinrich Faust |
| 04.10.1930 |
Lokalbahnstrecke ist bis Behringersmühle fertiggestellt |
| 02.05.1948 |
Die Pfarr- u. Wallfahrtskirche erhält durch Papst Pius XII. den Ehrentitel einer päpstlichen Basilica minor |
| 1972 – 1978 |
Durch die Gemeindegebietsreform wächst die Anzahl der Ortschaften im Gemeindegebiet auf 30 an. |